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Energiefreundliches Bauen
Regierung erhöht Bonus für energiefreundliches Bauen.
Die Bundesregierung müht sich um eine bessere Klimabilanz: Davon können auch Bauherren profitieren. Eine Reihe von Förderprogrammen bietet finanzielle Hilfe bei Investitionen in energiesparende Haustechnik.
Frankfurt am Main - Gute Nachricht für Hausbesitzer, die sich um eine bessere Energiebilanz ihrer Immobilie bemühen. Sie können auf Hilfe vom Staat hoffen. Aktuell haben private Investoren Zugriff auf zahlreiche Förderprogramme von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern.
Die Förderung erfolgt vor allem durch Zuschüsse zu den Investitionskosten oder mit zinsgünstigen Darlehen. Allen voran die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Kredite an, die private Bauherren oft bei ihrer jeweiligen Hausbank beantragen können. Wichtig dabei: Die KfW-Fördermittel müssen grundsätzlich vor Beginn der Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen beantragt werden.
Auch vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es Zuschüsse. Ab dem 1. September 2008 können Bauherren beispielsweise einen Bonus für Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen beantragen. Nachdem am 1. Juli 2008 die Richtlinie zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen in Kraft trat, ist die Förderung von Systemen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt möglich. Die Höhe des Zuschusses richtet sich unter anderem nach der maximalen elektrischen Leistung der Anlage. Einen Extrabonus gibt es für besonders geringe Schadstoffemissionen.
Außerdem bestehen weiterhin Fördermöglichkeiten beim Einbau moderner Heizungsanlagen. So erhalten Bauherren noch bis Ende 2009 zusätzlich zur bestehenden Förderung von Solarkollektoren einen Bonus, wenn gleichzeitig der alte Heizkessel durch einen Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Bei der Kombination von Kesseltausch mit Solarkollektoren zum Heizen und zur Warmwassergewinnung liegt der Fördersatz beispielsweise bei 750 Euro.
Quelle: Spiegel-Online vom 17.08.2008
